Schwangerschaft
Frauen
erleben im Rahmen einer Schwangerschaft eine Vielzahl von körperlichen
Veränderungen. Die Haut neigt häufig zu Trockenheit und Juckreiz. Bedingt ist
der Juckreiz meist durch die Hormonumstellung und die Überdehnung der Haut
gegen Ende der Schwangerschaft. Da allerdings auch andere Ursachen wie z.B. ein
Gallenstau in der Leber die Ursache sein kann, sollten Sie sich an Ihren
Frauenarzt/-ärztin wenden, wenn Sie während der Schwangerschaft ein starkes
Hautjucken entwickeln.
Weitere Hautveränderungen, die während der Schwangerschaft auftreten können sind z.B.:
- Hyperpigmentierung
Bei fast jeder Schwangeren kommt es zu einer allgemeinen Dunkelfärbung der Haut. Besonders bemerkbar macht sich diese Färbung überall dort, wo die Haut normalerweise schon dunkler ist: Brustwarze, Warzenhof, äußerer Genitalbereich, Achselhöhle, Damm. Manchmal bildet sich eine dunkle Linie auf dem Bauch vom Bauchnabel bis zur Schamfuge. Schmetterlingsförmige Hyperpigmentierungen im Gesicht (Chloasma gravidarum) bezeichnet man im Volksmund als Mutterflecken. Ursache all dieser Phänomene ist eine vermehrte Produktion von dem Hautpigment Melanin. Die Dunkelfärbung bildet sich nach der Entbindung innerhalb von Wochen zurück. - Schwangerschaftsstreifen (Striae
distensae, Striae gravidarum)
Die sog. Schwangerschaftsstreifen treten meist erst in der zweiten Schwangerschaftshälfte auf. Betroffen sind meist Brüste, Hüfte und Bauch. Ursache ist die zunehmende Dehnung der Bauchhaut bei gleichzeitig (hormonell bedingter) verminderter Elastizität des Bindegewebes. So entstehen kleine Risse in der Bauchdecke, die als rosa-weiße Dehnungsstreifen sichtbar werden. Nach der Entbindung können Schwangerschaftsstreifen - je nach vorherigem Ausmaß - als helle, eingezogene Streifen sichtbar bleiben.
