Reife Haut
Ein
physiologischer und individueller Reifungsprozess verändert unseren Körper von
Geburt an. Davon ist die Haut nicht ausgenommen. Hinzu kommen äußere Einflüsse,
die ihre Spuren hinterlassen. Reife Haut ist meist dünn, trocken und leicht
verletzbar. Die Haut verliert an Elastizität und neigt zur Faltenbildung. Auch
unregelmäßige, fleckige Pigmentierung und Juckreiz können vorhanden sein.
Die
Aktivität der Hautdrüsen ist im Alter vermindert. Die Talgdrüsen produzieren
weniger Hauttalg, die Schweißdrüsen weniger Schweiß. Dies führt zu einer
verminderten Ausbildung des Hydrolipid-Systems an der Hautoberfläche. Die
Konsequenz ist eine weitere Austrocknung der Haut. Die zunehmende Trockenheit
der reifen Haut wird häufig als unangenehm empfunden, denn trockene
Haut kann rissig werden und jucken. Starker Juckreiz
löst oft unbewusstes Kratzen aus. Dieses Kratzen kann wiederum leicht zu
Entzündungen oder Ekzemen der
entsprechenden Hautpartien führen. Besonders Frauen ab 50 klagen oft über
trockene Haut - ein Begleitprozess der Wechseljahre.

